Search
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in excerpt
Search in comments
Filter by Custom Post Type
Haushund / Hunderassen / Jagdhunde / Laufhunde / Slowakische Schwarzwildbracke
Ein Slowakische Schwarzwildbracke
Ein Slowakische Schwarzwildbracke, Foto von Pleple2000 [CC BY-SA 3.0]

Slowakische Schwarzwildbracke

Die Slowakische Schwarzwildbracke (FCI-Nr. 244) gehört zu der Gruppe der Laufhunde und hat seinen Ursprung in der Slowakei. Der offizielle Name lautet ‚Slovenský Kopov‘.

Das kurze, enganliegende Fell ist in der Farbe schwarz mit roten Abzeichen erlaubt.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden ca. 45-50 cm, bei den Hündinnen ca. 40-45 cm. Das Gewicht schwankt je nach Größe zwischen 15-20 kg.

Ursprung und Besonderheiten:

Die Slowakische Schwarzwildbracke stammt von der Keltenbracke ab. Ihre Heimat waren und sind die Bergregionen der Slowakei. Im Gegensatz zu anderen Laufhunden wurden sie nicht nur bei der Jagd eingesetzt, sondern auch als Wächter für Haus und Hof. Der Kopov, wie die Rasse auch genannt wird, verfügt über einen ausgeprägten Jagdtrieb, eine gute Nasenleistung, Ausdauer und Wildschärfe. Nachdem die Spur verfolgt wurde, stellt die Schwarzwildbracke das Wild und verbellt dieses aus kurzer Distanz mit gelegentlichen Fassversuchen. Auch in der Nachsuche werden die Hunde eingesetzt.

Eine Slowakische Schwarzwildbracke
Foto von Svenska Mässan [CC BY 2.0]
Mit der Reinzucht der Hunde begann man erst nach dem ersten Weltkrieg. Es dauerte bis 1974, bis die ersten Slowakischen Schwarzwildbracken in die DDR eingeführt werden durften. In den 1990er Jahren verbreiteten sie sich von dort aus in ganz Deutschland, obwohl sie hier bis heute sehr selten, und meistens auch nur in Jägerhand, gehalten werden.

Der Kopov sollte jagdlich geführt werden, denn er ist ein Profi durch und durch. Mit normalen Spaziergängen oder gelegentlichem Hundesport gibt er sich nicht zufrieden. Daher eignet er sich weniger zum reinen Familienhund. Wird er ausreichend gefordert, so ist er ein angenehmer Hausgenosse. Allerdings muss die Ausbildung sehr gründlich und vor allem sehr konsequent erfolgen, da es sich bei der Slowakischen Schwarzwildbracke nicht gerade um einen leichtführigen Hund handelt.