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Haushund / Hunderassen / Schäferhunde / Maremmen-Abruzzen-Schäferhund
Ein Maremmen-Abruzzen-Schaeferhund
Ein Maremmen-Abruzzen-Schaeferhund, Foto von Monica [CC BY 2.0]

Maremmen-Abruzzen-Schäferhund

Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund (FCI-Nr. 201) gehört zu der Gruppe der Schäferhunde und hier zu der Untergruppe der Herdenschutzhunde. Seinen Ursprung hat er in Italien. Hier ist er unter dem Namen ‚Cane da pastore Maremmano-Abruzzese‘ bekannt. Die Gegend der Maremmen und der Abruzzen gab dieser Hunderasse ihren Namen.

Das üppige und manchmal wellige Fell ist nur in der Farbe weiß erlaubt. Aufgrund seiner Größe und seines Gewichts ist der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund anfälliger für Hüftgelenk- und Ellenbogendysplasie als andere Rassen.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden ca. 65-73 cm, bei den Hündinnen ca. 60-68 cm. Das Gewicht beträgt bei den Rüden ca. 35-45 kg, bei den Hündinnen ca. 30-40 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Der Maremmen-Abruzzen-Schäferhund hat eine lange Geschichte. Er entwickelte sich aus den großen, weißen Hirtenhunden, die im 1. Jahrhundert v. Chr. aus dem Mittleren Osten nach Europa kamen. Bereits damals wurden die Hunde als Wachhunde und vor allem als Hüter und Beschützer von Schafherden eingesetzt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ihre weiße Fellfarbe macht es einfach, sie im Dunkeln von Wölfen zu unterscheiden. Sollte der Mensch bei einem Kampf einmal eingreifen müssen, so sind keine Verwechslungen der beiden Tiere möglich. Oftmals werden die Hunde allerdings über Tage mit den ihnen anvertrauten Schafen allein gelassen. Mut, Wachsamkeit und Entschlossenheit in Verbindung mit ihrer Widerstandsfähigkeit allen Witterungseinflüssen gegenüber ist die perfekte Kombination nicht nur für den Schutz der Herden, sondern auch für den Schutz von Haus und Hof. Auch hier werden die Maremmen-Abruzzen-Schäferhunde in ihrer Heimat eingesetzt.

Ein Maremmen-Abruzzen-Schäferhund ist kein Anfängerhund und gehört nicht in eine Etagenwohnung. Er ist stolz, selbstständig, wachsam und hat seinen eigenen Kopf. Er zögert auch nicht, Dinge auszusitzen, da er weiß, dass er in der Regel den längeren Atem hat. Auch wenn sich die Erziehung aufgrund seines Dickschädels und seiner fehlenden Unterwürfigkeit oftmals als schwierig gestaltet, ist er seinem Halter treu ergeben. In den meisten Fällen ist der Schutztrieb des Maremmen-Abruzzen-Schäferhund sehr ausgeprägt, dieses gilt nicht nur für Haus und Hof, sondern auch auf seinen Menschen bezogen. Er zögert nicht, diesen bis auf’s Äußerste zu verteidigen. Wichtig ist eine gute Sozialisierung bereits im Welpenalter, damit Spaziergänge und auch Besuche von oder bei Freunden über die Jahre hinweg keine Probleme verursachen.