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Ein Lakeland Terrier
Ein Lakeland Terrier, Foto vonSrinayan Puppala [CC BY-SA 2.0]

Lakeland Terrier

Der Lakeland Terrier (FCI-Nr. 70) gehört zu den Hochläufigen Terriern und hat seinen Ursprung in Großbritannien. Früher war er unter dem Namen ‚Patterdale Terrier‘ bekannt.

Das dichte, drahtige Fell ist in weizenfarben, rot, rot-gestromt, leberbraun, schwarz, schwarz-loh, blau und blau-loh erlaubt. Das Fell sollte ca. dreimal im Jahr getrimmt werden.
Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden und Hündinnen mindestens 37 cm. Das Gewicht beträgt bei den Rüden ca. 7,7 kg, bei den Hündinnen ca. 7 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Der Lakeland Terrier entstand im Lake Destrict der Grafschaft Cumberland. Hier kreuzte man vermutlich Dandie Dinmont, Bedlington, Border und Fox Terrier miteinander, um eine mutigen und scharfe neue Terrierrasse zu erhalten. Der Lakeland wurde eingesetzt, um Schafherden von Füchsen zu beschützen. Die Hunde mussten die Füchse bis zu ihrem Bau verfolgen und möglichst dort töten. Die Anerkennung der Rasse erfolgte 1928 und auch dann begann man offiziell erst mit der Reinzucht.

Der Lakeland Terrier ist ein Hund für sportliche Leute. Er benötigt viel Bewegung und auch viel Beschäftigung. Hundesport aller Art macht ihm Freude. Da er eine regelrechte Wasserratte ist, sollte man ihm auch die Gelegenheit zum Schwimmen geben. Der Lakeland ist sehr wachsam und besitzt noch ausreichend Jagdtrieb. Menschen gegenüber ist er ein anhänglicher, fröhlicher und treuer Kamerad. Bei Artgenossen neigt er gelegentlich zur Rauferei. Eine gute Sozialisierung und eine konsequente Erziehung sind also notwendig. Wird er ausreichend ausgelastet, so kann der Lakeland Terrier auch gut in einer Stadtwohnung gehalten werden.

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