Ein Japanischer Terrier
Ein Japanischer Terrier

Japanischer Terrier

Der Japanische Terrier (FCI-Nr. 259) gehört zu der Gruppe der Niederläufigen Terrier und hat seinen Ursprung in Japan.

Das kurze, glatte Fell ist weiß, der Kopf schwarz oder schwarz-lohfarben mit weißen Abzeichen. Schwarze und lohfarbene Flecken am Körper sind selten aber erlaubt. Die Rute wird kupiert.
Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden und Hündinnen ca. 31-38 cm, das Gewicht schwankt zwischen 4,5-6 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
1702 gelangten die ersten Foxterrier über die Holländer und Engländer nach Japan. Durch Einkreuzung einheimischer Rassen entstand nicht nur ein zierlicherer Hundetyp, auch das Wesen der Hunde änderte sich beträchtlich. Dass die Hunde wie reine Schoßhunde gehalten wurden, tat ihr übriges. Hauptsächlich in den Hafenstädten Kobe und Yokohama gehalten, wurden die Japanischen Terrier ’spazieren getragen‘. Auch sonst hatten die Hunde außer rumliegen keine Aufgaben. Da er durch die unterschiedlichen Einkreuzungen kein einheitliches Erscheinungsbild aufwies, begann man 1920 mit der Reinzucht, 10 Jahre später hatte man ihn so, wie man ihn haben wollte.

Der Japanische Terrier ist ein Familienhund durch und durch, denn dafür wurde er gezüchtet. Terriereigenschaften hat er nicht mehr. Er ist zwar temperamentvoll, besitzt aber nicht die Sturheit und Drahtigkeit eines Terriers. Bekommt er ausreichend Auslauf, gibt er sich in der Wohnung mit dem kleinsten Raum zufrieden. Hundesport ist okay, braucht er aber nicht zum glücklich sein. Die Nähe zu seinem Menschen ist für ihn das wichtigste überhaupt. Der Japanische Terrier ist außerhalb Japans höchstens mal auf einer Internationalen Hundeausstellung zu sehen. Selbst in Japan ist diese Rasse sehr selten geworden, so dass sich inzwischen Gruppierungen zur Erhaltung des Japanischen Terriers gebildet haben.

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