Ein Pekinese
Ein Pekinese, Foto von Hugo.arg (Eigenes Werk) [CC BY-SA 4.0]

Pekinese

Der Pekinese (FCI-Nr. 207) gehört zu den Gesellschafts- und Begleithunden und kommt aus China. Er ist auch unter dem Namen ‚Peking-Palasthund‘ bekannt.

Das lange Fell ist in allen Farben außer Albino und Leberfarben erlaubt. Die großen Augen sind sehr empfindlich, durch die extrem verkürzte Nase leiden viele Pekinesen unter Atemnot.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden und Hündinnen ca. 15-23 cm, das Gewicht beträgt ca. 4 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Den Legenden nach soll der Pekinese aus einer Prinzessin, die in eine Lotusblüte verwandelt wurde und aus einem Prinzen, der in ein Eichhörnchen verwandelt wurde, entstanden sein – oder aus einer Verpaarung aus einem Löwen und einem Äffchen… Wahrscheinlicher ist, dass seine Vorfahren einer tibetanischen Zwerghunderasse angehörten, diese durch gezielte Zucht optisch verändert wurden und irgendwann an den kaiserlichen Hof kamen. Der Pekinese ist eine alte Hunderasse und besteht schon seit tausenden von Jahren. Er durfte nur am kaiserlichen Hof gehalten und gezüchtet werden, worauf er seinen Namen Peking-Palasthund bekam. Es handelte sich hier um sogenannte ‚Streichelhunde‘, die nichts anderes zu tun hatten, als da zu sein und sich streicheln zu lassen. Die Bezeichnung ‚under-table-dog‘ stammt daher, dass er idealerweise unter die in China üblichen Tische passte, die eine Höhe von 20 cm aufwiesen. Erst durch die Plünderung des Palastes 1860 kamen die ersten Pekinesen nach England. Ab 1900 begann man in Deutschland mit der Zucht dieser kleinen Hunde.

Wer sich nicht gerne bewegt oder nicht gut laufen kann, für den ist er der ideale Hund, wenn man bereit ist, sich um die recht aufwendige Fellpflege zu kümmern. Allerdings hat der Pekinese eine eigene Persönlichkeit. Er bestimmt selbst, von wem er gestreichelt werden will, wann und wann nicht. Er ist sehr selbstbewusst, furchtlos und zurückhaltend. Eine Ausbildung interessiert ihn nicht, meistens scheitert es schon an den 2-3 wichtigsten Grundkommandos. Auslauf benötigt der Pekinese nicht viel, ein Gang auf die nächste Wiese – am liebsten direkt gegenüber – ist den meisten Vertretern dieser Rasse völlig ausreichend. Daher eignen sie sich hervorragend für Menschen in Etagenwohnungen oder als Gesellschaft für ältere Menschen.

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