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Ein Petit bleu de Gascogne
Ein Petit bleu de Gascogne, Foto von Katarzyna Bujko [CC BY 3.0]

Petit bleu de Gascogne

Der Petit bleu de Gascogne (FCI-Nr. 31) gehört zu der Gruppe der Laufhunde und hat seinen Ursprung in Frankreich.

Das kurze, dichte Fell ist in blau (Gemisch aus weißen und schwarzen Haaren) mit lohfarbenen Abzeichen und schwarzen Flecken oder Platten erlaubt. Er besitzt eine leichte Ramsnase.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden ca. 52-58 cm, bei den Hündinnen ca. 50-56 cm, das Gewicht beträgt ca. 26 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Der Petit bleu de Gascogne entstand aus dem Grand bleu de Gascogne. Man verwendete lediglich kleinere Hunde zur Zucht, um die Größe dauerhaft zu festigen. So entstanden nicht nur weniger Kosten bei der Fütterung, die Hunde waren auch schneller und wendiger als ihre großen Verwandten und konnten damit zur Hasenjagd eingesetzt werden. Mit seiner guten Nase – ein Bloodhounderbe – kann der Petit bleu selbst alte Hasenspuren aufspüren. Noch heute wird er in Südwestfrankreich häufig zur Jagd in der Meute eingesetzt. Neben Hasen gehören Hoch- und Schalenwild zu seiner Jagdbeute.

Der Petit bleu de Gascogne ist ein angenehmer Familienhund, wenn er jagdlich geführt wird. Er ist anhänglich, leichtführig und gehorsam. Wie alle Meutehunde ist er sehr verträglich Artgenossen gegenüber. Bei der Fährtenarbeit ist er gründlich und eifrig bei der Sache. Ausdauer und Bewegungsdrang des Petit bleu de Gascogne sind sehr ausgeprägt, nach Möglichkeit sollte man ihm die Möglichkeit geben, sich viel draußen auf einem großen Grundstück aufzuhalten – neben seinen Spaziergängen versteht sich.

 

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