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Ein Polnischer Niederungshütehund
Ein Polnischer Niederungshütehund, Foto von Franciszek Vetulani [CC BY-SA 4.0]

Polnischer Niederungshütehund

Der Polnische Niederungshütehund (FCI-Nr. 251) ist besser bekannt unter seinem urspünglichen Namen ‚Polski Owczarek Nizinny‘, genannt PON. Er gehört zu der Gruppe der Schäferhunde und hat seinen Ursprung in Polen.

Das lange Fell ist in allen Farben und Fleckungen erlaubt. Selten werden Welpen mit Stummelrute geboren.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden ca. 45-50 cm, bei den Hündinnen ca. 42-47 cm. Das Gewicht schwankt bei den Rüden zwischen 20-25 kg, bei den Hündinnen zwischen 13-18 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Bereits im Mittelalter soll es im polnischen Flachland Hütehunde gegeben haben, die dem heutigen PON sehr ähnlich sahen. Diese hatten die Aufgabe, Schafherden zu bewachen. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Hunde fast ausgestorben. 1924 waren Polnische Hütehunde das erste Mal auf einer Hundeausstellung vertreten. Man setzte diese Hunde zur Zucht ein, erschuf damit einen einheitlichen Typ und bewahrte die Polnischen Hütehunde vor dem Aussterben. 1963 erhielt der Polnische Niederungshütehund schließlich seine Anerkennung.

Ein Polnischer Niederungshütehund
Ein Polnischer Niederungshütehund, Foto von Nizina [CC BY 3.0]
Zur Arbeit an der Herde wird der PON heute kaum noch eingesetzt, er hat sich stattdessen einen Platz als Familien- und Begleithund erobert. Zu seiner Familie braucht er engen Kontakt, man sollte aber schon sehr früh darauf aufpassen, dass er keinen Schutztrieb entwickelt. Er hat mit den Jahren weder seine Hüte- noch Wacheigenschaften verloren. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend, aber freundlich. Der Polnische Niederungshütehund ist lebhaft, bewegungsfreudig und lässt sich einfach und gut erziehen. Im Haus ist er sehr angenehm und ruhig. Neben Spaziergängen würde er sich auch über Hundesport wie z.B. Agility oder Obedience freuen. Ist er ausreichend ausgelastet, so eignet sich der PON durchaus auch für ein Leben in der Stadt.

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