Ein Porcelaine, Foto von Pleple2000 [CC BY-SA 4.0]

Porcelaine

Der Porcelaine (FCI-Nr. 30) gehört zu den Laufhunden und hat seinen Ursprung in Frankreich. Bei uns ist er unter dem Namen ‚Porzellanhund‘ bekannt.

Das kurze Fell ist nur in weiß mit orangefarbenen Flecken oder Tüpfelchen erlaubt. Der Porcelaine ist sehr Nässe- und Kälteempfindlich.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden 55-58 cm, bei den Hündinnen ca. 53-56 cm. Das Gewicht schwankt je nach Größe zwischen 25-30 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Der Porcelaine soll auf die legendären weißen Hunde König Ludwig IX zurückgehen, demnach beginnt seine Geschichte im 13. Jahrhundert. Es soll bis zur zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gedauert haben, bis eine gezielte Zucht in Angriff genommen wurde. Neben den weißen Hubertushunden wurden Harrier und Gascon Saintongeois eingekreuzt. Erst 1845 gab man der Hunderasse den Namen Porcelaine, vorher war sie unter dem Namen ‚Chien de Franche Comté‘ bekannt.
Eingesetzt wurde der Porcelaine zur Jagd auf Hasen und Rehe in der Meute. Er wird als ausdauernd bezeichnet und verfügt über eine gute Nasenleistung. Trotz seiner Erfolge bei der Jagd ist er heute sehr selten anzutreffen.

Der Porcelaine ist ein toller Familienhund, er ist anhänglich, freundlich und leicht auszubilden. Jagd ist seine Passion, daher sollte man ihm entweder eine Jagdausbildung ermöglichen, oder ihm eine Alternative wie Fährtensuche anbieten. Er benötigt sehr viel Auslauf, einfache Spaziergänge reichen da nicht. Als Begleiter am Fahrrad oder neben dem Pferd ist er perfekt. Als ehemaliger Meutehund ist er natürlich sehr verträglich mit Artgenossen. Über einen Hundekumpel in der Familie würde sich der Porcelaine daher sehr freuen.

X