Ein Pudel
Ein Pudel, Foto von Living in Monrovia [CC BY-SA 2.0]

Pudel

Der Pudel (FCI-Nr. 172) gehört zu den Gesellschafts- und Begleithunden und hat seinen Ursprung in Frankreich. Ihn gibt es in 4 unterschiedlichen Größen. Irrtümlich wird der Pudel manchmal als Wasserhund bezeichnet, dieses ist nicht richtig. Er stammt unter anderem von Wasserhunden ab, er selber wurde allerdings immer nur als Gesellschaftshund genutzt. Der Name Pudel leitet sich von ‚Pfudel‘ ab, dem alten Wort von ‚Pfütze‘.

Das gelockte Fell gibt es in den Farben weiß, grau, schwarz, aprikot und braun. Schwarz-loh, schwarz-weiß und rot werden geduldet, sind aber nicht erlaubt. Der Pudel haart nicht, das Fell sollte alle 8 Wochen geschoren werden. Eine seltene Besonderheit ist der Schnürenpudel, dessen Fell zu Schnüren verfilzt.
Die Rasse ist unterteilt in Großpudel, Kleinpudel, Zwergpudel und Toy Pudel. Bei dem Großpudel kommt die Hüftgelenksdysplasie, bei den kleinern die Patellaluxation häufiger vor als bei anderen Rassen.
Die Schulterhöhe beim Großpudel beträgt bei Rüden und Hündinnen über 45 cm, ideal sind 56-62 cm, das Gewicht schwankt zwischen 18-25 kg.
Die Schulterhöhe beim Kleinpudel beträgt bei Rüden und Hündinnen 35-45 cm, das Gewicht schwankt zwischen 7-12 kg.
Die Schulterhöhe beim Zwergpudel beträgt bei Rüden und Hündinnen 28-35 cm, da Gewicht schwankt zwischen 3,5-6 kg.
Die Schulterhöhe beim Toy Pudel beträgt bei Rüden und Hündinnen unter 28 cm, das Gewicht schwankt zwischen 2-3 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Der Pudel ist einer der ältesten Hunderassen der Welt, man findet Abblidungen von ihm bereits bei den Alten Römern und Griechen. Ihre Aufgabe war es, da zu sein. Obwohl sie zu keiner speziellen Arbeit gezüchtet wurden, haben sie sich nicht nur ihre Intelligenz bewahrt, sie zählen sogar zu den intelligentesten Hunden überhaupt. Da Pudel nicht nur gerne apportieren, sondern auch das Wasser lieben, wurden sie eine Zeit lang tatsächlich bei der Wasserjagd eingesetzt.

Ein Pudel
Ein Pudel, Foto von Pål-Kristian Hamre [CC BY-SA 2.0]
Wenn man den ultimativen Familienhund sucht, dann ist man bei dem Pudel immer auf der sicheren Seite. Er ist nicht nur anhänglich und treu, sondern auch genügsam und bescheiden. Vor allem die kleineren Exemplare eignen sich hervorragend für eine Etagenwohnung und als Begleiter für ältere Menschen. Außerdem ist er sehr lernwillig, einfach auszubilden und wird nie müde, etwas neues zu erleben. Er ist prädestiniert für Kunststücke aller Art und lässt bei Agility durchaus den ein oder anderen Konkurrenten schlecht aussehen. Trotz seiner Sportlichkeit und Treue verfügt der Pudel über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Er wird nie müde sich zu präsentieren und wirkt dabei von Fall zu Fall sogar eingebildet, wenn man das bei Hunden überhaupt so sagen kann…


Das komplette Video gibt es auf: Meister Petz TV

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