Ein Pumi
Ein Pumi, Foto von Schenda [CC BY-SA 3.0]

Pumi

Der Pumi (FCI-Nr. 56) gehört zu der Gruppe der Schäferhunde und kommt aus Ungarn.

Das lockige oder zottige Fell ist in den Farben rotbraun, weiß, schwarz und allen Grautönen erlaubt. Die Ohrspitzen weisen Haarbüschel auf.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden und Hündinnen ca. 35-44 cm, das Gewicht schwankt zwischen 8-13 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Der Pumi gleicht äußerlich und auch charakterlich eher einem Terrier als einem Hütehund. Da zur Entstehung der Rasse Terrier mit Pulis gekreuzt wurden, ist dieses nicht weiter verwunderlich. 1801 wurde der Pumi das erste Mal in Dokumenten erwähnt, erst 1966 erhielt die Rasse ihre Anerkennung. Neben dem Bewachen der Herde wurden die Hunde auch als Wachhunde auf Höfen eingesetzt. Sein Terriererbe macht aus dem Pumi einen perfekten Jagdhelfer, man sieht ihn regelmäßig bei der Hetze auf der Wildschweinjagd.

Der Pumi eignet sich für eine bewegungsfreudige und unternehmungslustige Familie. Er hat eine angenehme Größe, ist temperamentvoll, aktiv und voller Lebensfreude. Ausreichende körperliche und geistige Auslastung ist ein Muss, regelmäßige Jogging- oder Fahrradtouren und Hundesport wie Agility bieten sich förmlich an. Eine konsequente Erziehung sollte bereits im Welpenalter erfolgen, damit der Terrier-Dickkopf gut gehändelt werden kann. Auch an der Bellfreude des Pumis sollte gearbeitet werden, da diese in Zusammenhang mit der Wachsamkeit des Hundes Nerven kostet. Ein Leben in einer Etagenwohnung ist daher nur bedingt zu empfehlen. Die Jagdleidenschaft auf alles, was sich bewegt, ist ein weiterer Grund für die Notwendigkeit der Erziehung und der ausreichenden Beschäftigung. Alles in allem ist der Pumi kein Hund für Stubenhocker, der aber jeden Muskelkater und jede Atemnot durch seinen Charme, seine Treue und seine liebenswürdige Art wieder wett macht.

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