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Ein Schillerstoevare
Ein Schillerstoevare, Foto von Lilly M. [CC BY-S.A 3.0]

Schillerstövare

Der Schillerstövare (FCI-Nr. 131) gehört zu der Gruppe der Laufhunde und hat seinen Ursprung in Schweden. Er ist auch unter dem Namen ‚Schiller-Laufhund‘ bekannt.

Das kurze Fell gibt es nur in der Farbe loh mit schwarzer Decke.
Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden und Hündinnen ca. 53-57 cm, das Gewicht schwankt zwischen 18-24 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Bereits zum Ende des Mittelalters waren Hunde bekannt, die dem Schillerstövare von heute sehr ähnlich sahen. Im 19. Jahrhundert kreuzte der Schwede Per Schiller diese Hunde mit Bracken, die er aus Deutschland kommen lies und schuf so eine Hunderasse, wie wir sie heute noch kennen und die nach ihm benannt wurde. Noch heute wird der Schillerstövare zur Jagd auf Schneehasen und Füchse eingesetzt. Seine Aufgabe ist das Aufspüren, Stellen und Verbellen der Beute. Außerhalb Schwedens ist der Schillerstövare kaum anzutreffen, allerdings wächst seine Bekanntheit von Jahr zu Jahr.

Der Schillerstövare ist freundlich und aufgeschlossen. Er lässt sich gut ausbilden und leicht führen. Er bindet sich stark an seinen Menschen und ist ihm treu ergeben. Der Schillerstövare ist temperamentvoll und hat einen enormen Bewegungsdrang. Einfache Spaziergänge sind auf Dauer nicht ausreichend. Um seinen Hund auszulasten, sollte man ihn regelmäßig neben dem Fahrrad herlaufen lassen und/oder auf Hundesport wie Agility oder Fährtensuche ausweichen, damit auch sein Kopf ausgelastet wird. Besonders hervorzuheben ist seine hohe Reizschwelle, die den Umgang mit dem Schillerstövare für jeden, egal ob groß oder klein, einfach nur angenehm gestalten.

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