Ein Scottish Terrier
Ein Scottish Terrier, Foto von Narujen [CC BY 2.0]

Scottish Terrier

Der Scottish Terrier (FCI-Nr. 73) gehört zu der Gruppe der Niederläufigen Terrier und hat seinen Ursprung in Großbritannien. Bei uns wurde er als Markenzeichen einer Whiskeymarke bekannt und war zu dieser Zeit sehr beliebt.

Das Fell ist in den Farben weizen, gestromt und schwarz erlaubt und sollte regelmäßig getrimmt werden.
Die Schulterhöhe beträgt bei Rüden und Hündinnen ca. 25,5-28 cm, das Gewicht schwankt zwischen 8,6 und 10,4 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Die Vorfahren des Scottish Terriers sollen von den westschottischen Inseln stammen, ihre Aufgabe war die Jagd auf Ratten und Mäuse. Mitte des 19. Jahrhunderts begann man, aus diesen Hunden einen einheitlichen Typ zu züchten. Allerdings dauerte es noch bis in die 1920er Jahre, bis die Schotten so aussahen, wie wir sie heute kennen. Verwendung fand der Scottish Terrier dann als Jagdhund am Bau.

Der Scottish Terrier ist ein eigensinniger, selbstbewusster und stolzer Hund, dessen Erziehung viel Geduld und Konsequenz voraussetzt. Im Alltag heißt es, sich ihm gegenüber durchzusetzen und ausdauernder zu sein, als sein Sturkopf. Wichtig ist vor allem, seinen Kopf ausreichend zu beschäftigen. Der Scottish Terrier ist furchtlos, wachsam und entwickelt einen Schutztrieb. Seine Menschen und deren Besitz verteidigt er notfalls lautstark und ausdauernd. Fremden gegenüber ist der Scottish Terrier reserviert und zurückhaltend. Gegenüber Artgenossen verhält er sich dominant, daher sollte bereits im Welpenalter viel Wert auf eine gute Sozialisation gelegt werden. Aufgrund seiner Größe fühlt sich dieser Terrier auch in einer Stadtwohnung wohl. Allerdings sollte man immer bedenken, dass es sich keinesfalls um einen Anfängerhund handelt. War der Scottish Terrier in den 1970er Jahren auch in Deutschland sehr beliebt, sieht man ihn hier inzwischen sehr selten, was sich wahrscheinlich auch in absehbarer Zeit nicht ändern wird.

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