Ein Sealyham Terrier
Ein Sealyham Terrier, Foto von Ionwind [CC BY-SA 3.0]

Sealyham Terrier

Der Sealyham Terrier (FCI-Nr. 74) gehört zu den Niederläufigen Terriern und hat seinen Ursprung in Großbritannien.

Das drahtige Fell gibt es in der Farbe weiß, bräunliche Abzeichen an Kopf und Ohren sind erlaubt. Der Sealyham Terrier sollte 3-4 mal im Jahr getrimmt werden.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden und Hündinnen ca. 31 cm, das Gewicht beträgt bei Rüden und Hündinnen ca. 10 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Captain Edwardes, ein passionierter Jäger, hatte Mühe, Hunde zu finden, die seinem Anspruch bei der Jagd auf Otter und Dachs genügten. 1848 beschloss er, eine eigene Hunderasse zu züchten. Aus rauhaarigen Bassets, Dandie Dinmont, West Highland White, Fox und Cheshire Terriern kreierte er Hunde, die anfangs den Namen ‚Edwardes Terrier‘ erhielten. 1911 wurden sie umbenannt in Sealyham Terrier, nach dem Landsitz Sealy Ham, auf dem diese Hunderasse entstand. In den 1920er und 1930er Jahren war der Sealyham Terrier sehr beliebt, heute gehört er zu den seltenen Hunderassen.

Ein Sealyham Terrier
Ein Sealyham Terrier, Foto von Pleple2000 [CC-BY-SA-3.0]
Der Sealyham Terrier ist heute ein reiner Familienhund. Er ist immer fröhlich, aufgeschlossen Neuem gegenüber und völlig unkompliziert, anhänglich und sensibel. Auch wenn er ruhig und freundlich zu Fremden ist, schafft es keiner unbemerkt in sein Revier, denn das Ankommen meldet er lautstark und zuverlässig. Wen das nicht stört, der kann mit ihm auch eine Stadtwohnung beziehen. Trotz allem ist der Sealyham Terrier sehr selbstbewusst und kann mitunter auch recht stur sein. Eine Erziehung erfordert viel Geduld, Konsequenz und einen langen Atem. Der Rasse wäre es zu wünschen, dass sich wieder mehr Menschen für sie interessieren, damit sie nicht auf die Liste der bedrohten Tierarten rutscht, denn hier handelt es sich um wirklich tolle Hunde.

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