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Ein Serbischer Laufhund
Ein Serbischer Laufhund

Serbischer Laufhund

Der Serbische Laufhund (FCI-Nr. 150) gehört zu den Laufhunden und kommt aus Serbien. Er ist auch unter den Namen ‚Serbski Gonic‘ und ‚Balkanbracke‘ bekannt.

Das kurze Fell ist nur in der Farbe rot mit schwarzer Decke erlaubt.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden und Hündinnen ca. 46-54 cm, das Gewicht schwankt um die 20 kg.

Ursprung und Besonderheiten:
Die Geschichte des Serbischen Laufhundes lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurück verfolgen, denn da wurden sie das erste Mal erwähnt. Das Aussehen hat sich seitdem so gut wie gar nicht verändert. Eingesetzt wurden sie für Treibjagden und für die Nachsuche, für großes und kleines Wild außer Vögel. Heute sind die Laufhunde nur noch bei der Jagd auf Hasen, Füchsen und Wildschweinen behilflich. Der Serbische Laufhund ist bei der Suche sehr ausdauernd und zuverlässig, die Rute steht dabei nicht still. Auch vor unwegsamem Gelände oder dichtem Gestrüpp macht er nicht halt und ist daher in seiner Heimat bei der Jagd sehr beliebt.

Der Serbische Laufhund ist ein angenehmer Hausgenosse, wenn er ausreichend Bewegung und geistige Beschäftigung hat. Er strahlt eine unglaubliche Würde aus und besitzt ein ruhiges Wesen. Er ist freundlich, auch Fremden gegenüber und natürlich ist er ein großer Kinderfreund. Mit Fährtenarbeit macht man ihm eine Freude, zusätzlich sollte er regelmäßig neben dem Fahrrad herlaufen dürfen. Der Serbische Laufhund ist in seiner Heimat nach wie vor beliebt, in Deutschland ist er jedoch sehr selten anzutreffen.

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