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Ein Slowakischer Rauhbart
Ein Slowakischer Rauhbart

Slowakischer Rauhbart

Der Slowakische Rauhbart (FCI-Nr. 320) gehört zu den Vorstehhunden und hat seinen Ursprung in der Slowakei. In seiner Heimat trägt er den Namen ‚Sovensky Hrubosrsty Stavac‘, bei uns kennt man ihn außerdem als ‚Slowakischen Drahthaarigen Vorstehhund‘.

Das Fell ist in der Farbe grau mit oder ohne weißen Abzeichen und in grau mit Flecken oder Tupfen erlaubt. Bei dem als grau bezeichneten Fell handelt es sich um einen Sandton in unterschiedlichen Farbnuancen. Da die Rasse fast ausschließlich jagdlich geführt wird, ist die Rute kupiert.
Die Schulterhöhe beträgt bei den Rüden ca- 62-68 cm, bei den Hündinnen ca. 57-64 cm. Das Gewicht ist nicht festgelegt.

Ursprung und Besonderheiten:
Nach dem Zweiten Weltkrieg war man auf der Suche nach einem vielseitigerem Jagdhund. Man kreuzte den Böhmischen Raubart mit dem Deutsch Drahthaar. Um die Jagdleistung der Hunde noch zu verfeinern, wurden zusätzlich Weimaraner eingekreuzt. Erst 1983 erhielt die Rasse ihre Anerkennung.
Mit dem Slowakischen Rauhbart hat man einen Hund, der sich hervorragend für die Arbeit nach dem Schuss eignet. Er arbeitet im Wald, auf dem Feld und kann auch zur Wasserarbeit eingesetzt werden. Apportieren liegt ihm im Blut und auch für die Nachsuche von verletztem Wild hat man in ihm einen zuverlässigen Helfer. Außerhalb der Slowakei ist der Slowakische Rauhbart kaum anzutreffen, lediglich in Frankreich gibt es ihn in größerer Zahl, hier wird er auch als Jagdbegleiter genutzt.

Ein Slowakischer Rauhbart
Ein Slowakischer Rauhbart, Foto von Pleple2000 [CC BY-SA 4.0]
Bei dem Slowakischen Rauhbart handelt es sich um einen Hund, der ein sehr angenehmes Wesen mitbringt. Zuhause ist er ruhig und ausgeglichen, Voraussetzung ist, dass er körperlich und geistig gut ausgelastet ist. Er lässt sich gut ausbilden und ist auch beim Hundesport wie Agility oder Obedience mit Feuereifer dabei. In den letzten Jahren ist man dazu übergegangen, den Slowenen auch bei der Rettungshundearbeit einzusetzen. Wer seinen Hund also nicht jagdlich führen möchte, kann bei der gemeinsamen Freizeitgestaltung aus dem Vollen schöpfen, damit Hund und Mensch ein abwechslungsreiches und erfülltes Leben haben.

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